Kunst im Kino

Karten für die Veranstaltungen gibt es im Kino Astoria, Tel.: 03394 433813, sowie in der Touristinfo, Am Bahnhof 2, Tel.: 03394 429550.
Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an den Veranstalter: Egbert Schröder 0172/3292660.





Ralf Bärwolf Carolin Fischer - „Ich hab Rücken“


Atemlos durch die Welt von heute. Getrieben von der immer gleichen Frage nach dem wahren
Inhaltsstoff zuckerfreier Cola. Und ist das Trinkgefäß halbvoll, halbleer oder nur zu viel Glas um die Flüssigkeit? Hochphilosophisch aber tiefgründig. Nicht mehr und nicht weniger. Denn nach Regen kommt Sonne und nach Kilo kommt Tonne!
Kabarett in seiner spielerischsten Art. Szene für Szene. Figur für Figur. Fischer für Bärwolff. Bärwolff für Fischer.

Sonntag, 02. Februar 2020 15:00 Uhr / Ticket 18,- €




Schwarze Grütze - „Vom Neandertal ins Digital“


Wieder in Wittstock „Schwarze Grütze „ das neue Programm" Die neuen Lieder von Dirk Pursche und Stefan Klucke sind wieder äußerst bitterwitzige Gesellschafts-Selfies. Das Duo hält seine Kamera direkt auf unsere schlimmen Stellen und entwickelt daraus seine sehr lustigen Geschichten: Die schöne neue Welt ist perfekt: Die Menschen krachen wie Lemminge übers Handy gebeugt an die Laternen. Die selbstfahrenden Autos entscheiden autonom, wen sie umfahren und wen sie umfahren. Ein einziger Computervirus würde genügen, um das gesamte Stromnetz lahmzulegen, aber alles easy, Alexa hat einen Akku. Das Musikkabarett Schwarze Grütze legt den Finger in die offene Festplatte der Gesellschaft. Da trifft künstliche auf künstlerische Intelligenz und Download auf Herzblut. Die beiden bösen Barden bleiben ihrem Ruf treu: Pechschwarzer Humor paart sich mit genialen Wortspielen – ein ausgesprochen analoges Vergnügen!

Sonntag, 29.März.2020 um 20:00 Uhr / Ticket 18,-€




Martin Fromme - „Glückliches Händchen“


Das letzte Tabu wird gebrochen. Nicht-Behinderte werden auf die vorhandenen Arme genommen. Behinderte aber auch. Ein Blick auf Anomalitäten aller Couleur, die man so nie gesehen hat... auch für Blinde .Es gibt Gestanduptes, Gesungenes, Gelesenes, Improvisation, Multimedia für alle... und das ganze ohne erhobenen Zeigefinger.

Freitag, 08.Mai 2020 20:00 Uhr / Ticket 18,-€




Barbara Weinzierl - „Wir müssen reden! Sex, Geld und Erleuchtung 3.0“


Solokabarett von und mit Barbara Weinzierl, Schauspielerin und Kabarettistin mit österreichischem Migrationshintergrund.
In ihrer frischen und lockeren Art und mit ihrem unverwechselbaren „Weinzierl -Humor“ – den sie von ihrem Vater, Kurt Weinzierl (Österreichischer Schauspieler und Kabarettist) geerbt hat – spricht sie die großen und kleinen Themen der Zeit an, die sie umtreiben. Sie jongliert mit angenehmen und unangenehmen Wahrheiten und nimmt dabei alles Mögliche unter die Lupe. “ eine Melange aus Rollenkabarett, Comedy und Improtheater (hier bestimmt das Publikum, wie es weitergeht).
Keine Frage, „Wir müssen reden!“ ist ein klassisches Nummern-Programm, das die Verrücktheiten unserer Lebensweise, geistige Schieflagen und auch Brutalität zeugende politische Verwerfungen zielgenau aufs Korn nimmt. Ein riesen Spaß! Barbara Weinzierl-ein Wortgewitter auf zwei Beinen … Eine fröhliche Quasselstrippe … Optisch und akustisch ein Genuss!“

Freitag, 18.September 2020 / Ticket 18,-€




Anka Zink - "Das Ende der Bescheidenheit"



Ein Halleluja auf das Protzen – für alle, die immer noch klotzen. Haben Sie auch so viele Talente, die Sie der Welt zeigen könnten, wenn die Welt dann mal endlich zu Ihnen hingucken würde? Eigentlich weiß es jeder von uns längst: Jetzt bin ich dran! Für Bescheidenheit und Zurückhaltung ist in Zeiten der Selbstinszenierung keine Zeit mehr. Es wird immer wichtiger wichtig zu sein, sonst kommt man unter die Räder. Überall locken Supermodels, Supertalents, Superfood, Superserien, Supereinschaltquoten, Superschnäppchen, Super Bowl, Supervisoren, Superklima und Supersex. Alle sind super fit, super talentiert, super schön, super jung, super geil, super laut … zumindest auf ihren Selfies. Nur die Normalos sind weg – aus unserem Viertel, unserer WhatsApp Gruppe und auf Instagram. Jeder längst für sich ein Unikat und in seiner Welt berühmt. Aber wer ist noch übrig, um uns zu bewundern? Und vor allem wofür? In einer Zeit, in der Markttauglichkeits-Hochbegabung die Königsdisziplin ist und „Wer hat das gesagt?“ wichtiger ist als „Worum geht es eigentlich?“, liefert Anka Zink mit: DAS ENDE DER BESCHEIDENHEIT eine brand-aktuelle und pupen-neue Aufklärungs-Offensive. Sie haut mit tadellosen Provokationen kräftig auf den Putz, ehe wir unsere Lieblings-Influencer als „Alltagsbegleiter“ bei unserer Pflegekasse anmelden müssen, ehe uns die Digitalisierung restlos in die Überflüssigkeit entlässt und die Bescheidenen unter uns nervös werden, weil niemand mehr Bescheid weiß. Das wird ein höllischer Spaß für alle, die böses Kabarett mögen.

Freitag, 27. November 20:00 Uhr / Tickets 18,-€